Mystik und Mythologie

Mystik und Mythologie


Griech.

Leda: Tochter des Aitolers Thestios und der Eurythemis. Ihrem Gatten, dem Spartanerkönig Tyndareos, gebiert sie die Töchter Timandra und Klytaimestra und die Dioskuren Kastor und Polydeukes. Helena galt Homer (Hom.Il.3,126, Hom.Od.4,184) noch als Tochter des Zeus. Von den vielen Sagenvarianten setzte sich die durch, dass Zeus Leda als Schwan aufsuchte und Leda ihm zwei Eier gebar. Dem einen entstammt Helena, dem anderen die Dioskuren. - Quelle: Uni Hannover/ Mythologie -
 

Apollo: Gott des Lichts, der Dichtung und der Musik, des künstlerischen Maßes, der Gesetzmäßigkeit und Ordnung, des Rechts und des Friedens, der Jugend, der Heilkunde und der Weissagung. Er war der Gott wichtiger Orakelstätten (z. B. Abis, Delphi, Delos) und Beschützer der Schafhirten. Als Sonnengott, der für die Fruchtreife sorgt, opferte man ihm im Frühjahr von der ersten Ernte. Seine Verehrung als Gott der Sonne soll eine jüngere Tradition sein, manche der sonst dem Helios zugebilligte Taten werden ihm dann zugeschrieben. Der Kult des weithin verehrten, für blond und blauägig angesehenen Apollo soll seine Wurzel im Norden haben.

Apollo, Sohn des Zeus und der Leto, gilt als Schutzherr der Musen, des Ackerbaus, der Herden und der Schiffahrt, er ist ein Helfer im Kampf, strafender Bogenschütze, Todesgott und Sender der Pest. (-)

Geweiht ist Apollo die Palme, unter der er geboren wurde, außerdem die Tamariske, der Lorbeer und der Ölbaum. Aus der Tierwelt sind der Schwan, ein Sinnbild des Hellen und Hoheitsvollen, dessen sagenhafter Schwanengesang dem Erfinder der Musik würdig ist und die zirpend musizierenden Heuschrecken ihm heilig, außerdem Rabe /Krähe, Geier, Habicht, Hahn, Delphin, Schlange und Wolf . 

- Hederich - Gründl.mythologisches Lexikon -

Leda ist in der griechischen Mythologie die Gemahlin des Spartanerkönigs Tyndereos. Zeus erschien ihr als Schwan und zeugte mit ihr die Castor, Pollux, und Helena. Leda gebar zwei Eier, dem ersten entschlüpften die Dioskuren, dem zweiten Helena.

- Quelle: www.netlexikon.de -

Die Aphrodite/ Venus reiste in einem von Schwänen gezogenen Wagen durch die Lüfte.

Keltisch

Schwäne sind in der keltischen Mythologie oft Ziel von Verwandlungen, sowohl zur Strafe als auch zur Rache. Ihr weisses Federkleid steht für Reinheit, ihre Gestalt für Anmut. 
Für die Druiden war er Sinnbild der Seele. Diese Seele umgibt sich immer wieder mit neuen Hüllen, von Leben zu Leben. Ihr wunderschöner unsterblicher Kern jedoch bleibt. Als Tier, welches die Schwelle der Anderswelt überschreitet, wird der Schwan mit dem Jahresfest Samhain in Verbindung gesetzt

Irisch
Angus Og: Er war der Sohn von Dagda und Boanna. Über seinem Kopf schwebten ständig vier Vögel mit leuchtendem Gefieder die Küsse darstellten Er warb um das Mädchen Caer, das aus Connacht kam, von göttlicher Herkunft war und als Schwan lebte. Anscheinend war ihr Vater Ethal (ein Tuatha de Danann) gegen die Heirat. Als Oengus Vater Dagda Ethal gefangen nahm kam man jdeoch zu einer Einigung. Er durfte Caer heiraten, wenn er es schaffe sie in ihrer Schwanengestalt zu erkennen und wenn sie einwilligte. An Samhain erkannte er sie auf einem See unter einhundertfünfzig Schwänen und sie willigte ein. Er lebte in einem Palast am Fluß Boynebei New Grange. Sein Pflegesohn war Diarmuid Ua Duibhne, den wegen eines Liebesfleckes auf seiner Stirn keine Frau ansehen konnte ohne sich in ihn zu verlieben. Er war der irische Liebesgott und Schutzpatron der Liebenden. Er stand jenen bei, deren Leben sich um die Musik drehte und wurde mit allem schönen und fröhlichen in Verbindung gebracht.
Quelle: Lexikon irische Götter -

Der Schwan gilt als Krafttier der Barden, von dem sie sich Hilfe und schöpferische Kräfte für ihre Lieder und Gedichte erhoff-t-en.
 


Germanisch / Nordisch

Nach nordischem Mythos stammen die Schwäne von zwei Schwänen ab, die an der Wurzel des Weltenbaums Yggdrasil an Urds Brunnen alles in strahlendes Weiß tauchen, was davon berührt wird .

ägypt. Gans: spielt in der ägypt. Mythologie eine wichtige Rolle als Urgans , die das Weltenei entweder legt oder - nach anderen Versionen - aus ihm hervorgeht. Wildgänse galten in Ägypten, wie in China, ausserdem als Mittler zw. >Himmel u. >Erde.
In Griechenland war die G. der Aphrodite heilig, in Rom war sie der Juno geweiht; sie galt als Symbol der Liebe, der Fruchtbarkeit, der ehel. Treue, aber auch der Wachsamkeit; so sollen auch die Gänse auf dem Kapitol dieses bei der Zerstörung Roms 387 v. Chr. durch ihre Wachsamkeit gerettet haben. In Russland, Zentralasien u. Sibirien ist 'G.' eine gebräuchliche Bz. für die geliebte Frau. Für die Kelten stand die G. dem >Schwan symbolisch nahe u. galt wie dieser als Botin aus der geistigen Welt.

 - Herder Lexikon, Symbole, 6. Aufl., -

nord./german.:
Göttinnen sind: Frigg, Odins Gemahlin; Freyja. die Göttin der Liebe; I.dun, Bragas Gemahlin, die Göttin derUnsterblichkeit, und Nanna, Balders Gat-tin. Zu den niedern Göttinnen gehören die Walküren, die strahlendschönen Schlachtjungfrauen (Schwan-jungfrauen ); die drei Nornen als Schicksalsgöttiunen und die Fylgien, die Schutzgeister des Menschen. (-) Ölrun, eine Schwanenjungfrau, deutsch Alraun.
- Quelle: Meyers Konversationslexikon -

Odin war es, der nach der Kunde der Skalden Midgard schuf und den ersten Menschen ihr Leben gab, und er ist es auch, der die Schlachttoten zu sich nach Walhall nimmt. (-)

Wohl bei fast allen Germanen wurde Odin / Wodan als Gott der Schlachten angerufen, ihm wurde das gegnerische Heer geweiht, indem man den Speer darüber schleuderte und ihm wurden nach der Schlacht häufig die Gefangenen geopfert.

Die Gehilfen des Schlachtgottes sind die Walküren, die die Toten von den Schlachtfeldern holen und sie auf ihrem Roß durch die Wolken galoppierend nach Walhall tragen - sie greifen aber wohl auch mal in die Schlachten ein. Rabe und Schwan sind ihre tierischen Erscheinungsformen und es gibt manche Sage, die berichtet, wie eine Walküre ihres Schwanenkleides beraubt in der Gewalt des Räubers bleiben muß, bis sie es wieder erlangt.
-Quelle: "Unicorn. Magie - Schamanismus - Wege zur Erde"
 

Den Walküren ähnlich sind die Schwanfrauen der germanischen Sage, sie werden auch Wolkengeister genannt. Diese lieblichen und weissagenden Frauen können mittels ihrer Schwanenfederkleider (âlptarhamir) durch die Lüfte fliegen, wenn sie ihr Bad nehmen und Flachs spinnen legen sie diese Kleider ab. Wem es gelingt, ein solches abgelegtes Kleid an sich zu bringen, dem ist die Liebe der Schwanfrau sicher. Auf diese Weise gelang es den Brüdern Wölund, Egli und Slagfidr die „Mädchen von Süden” Alwit, Ölrun (Oelrun) und Swanhvita zu freien. Als die Frauen nach neun Jahren ihre Schwanenkleider zurück erlangen, fliegen sie den Brüdern davon (Edda, Wölundlied).

Eine zauberkundige Schwanfrau namens Kara half dem Helgi in der Schlacht. Als der sie versehentlich verletzte war es mit seinem Glück vorbei.
Als Schwanenkönigin der Walküren gilt Kara.Sie besiegte ihre Feinde, indem sie singend über deren Köpfe hinwegflog. Dabei trug sie ein Kleid aus Schwanenfedern.


Den Schwanfrauen ähneln die Meer- oder Wasserfrauen. Das Nibelungenlied erzählt, daß Hagen von Tronje zwei Meerfrauen überraschte und ihnen die Kleider nahm, gegen ihre Rückgabe erhielt er Weissagung .
- Quelle: Lexikon der Sagengestalten -

Völundarkvida
 (siehe link)

Elsa  In der nord. Sage Tochter des Herzogs von Brabant und Gattin des Lohngrin.
Lohengrin rettet sie im Zweikampf vor ihrem verhassten Freier Friedrich von Telramund; Elsa wird sein Weib, darf aber ihn, den ein Schwan auf einem Nachen zu ihr gezogen hatte, nicht fragen, woher er stamme. Nach langen Kriegszügen mit Kaiser Heinrich zurückgekehrt, fragt sie ihn trotz des Verbots dreimal; schmerzvoll gibt er Auskunft und kehrt dann, vom Schwan abgeholt, zum Gral nach Indien zurück.

Ermanrich In der nord. Sage der Gotenkönig. Sohn des Amelung, Gatte der Schwanhild und Vater des Friedrich, des Reginbald und des Randwer.
- Quelle: Lexikon der Sagengestalten -
 


Indien/Bali

Die Frau Brahmas, Dewi Saraswati, ist die Göttin der Weisheit, der Literatur und der Kunst. Sie hat vier Armeund trägt in jeder Hand ein Geschenk für ihre Verehrer: Weisheit, symbolisiert durch ein traditionelles Lontar-Buch (Buch aus Palmblättern), Frömmigkeit, versinnbildlicht durch eine zur Sonne gewandte Blume, Kreativität in Form eines Musikinstrumentes und Meditation, verkörpert durch eine Gebetskette. Sie wird meist auf einer Lotusblüte stehend dargestellt, zusammen mit ihrem spirituellen Transportmittel, einem großen weißen Schwan,dem Symbol für Reinheit und Freiheit.

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Indianisch


Schwan....Macht der Frau, die heiligen Raum betritt. Sie berührt die Zukunft, bevor sie kommt und bringt uns ewige Grazie. Die Schwan-Medizin lehrt uns, mit allen Ebenen des Bewußtseins in Harmonie zu sein und auf den Schutz des Großen Geistes zu vertrauen.
 
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- J.Sams/D.Carson-Karten der Kraft -



"Deutsch"

Der Schwan - ganz königliches Tier - war Lieblingstier des Bayernkönigs Ludwig II.
 Auf dem Berg bei der Pöllatschlucht, wo Ludwig sein Märchenschloß errichten ließ, stand im ausgehenden Mittelalter eine Burgfeste namens Schwanstein, die dem Schwanenorden, einer „Gesellschaft zum Lobe der Jungfrau Maria gehörte. Diese Burg wurde im dreissigjährigen Krieg restlos zerstört, einzig der Name wurde überliefert und nach diesem benannte Ludwig sein Bauwerk „Neu Schwanstein".


Neuschwanstein => Märchenschloss im Allgäu bei Füssen und Hohenschwangau, erbaut von Ludwig II. (Bayern). Das berühmteste der von Ludwig II. erbauten Schlösser und eines der bekanntesten Touristenziele in Deutschland.



 
Schwanenfrauen und Schwanenritter

Die himmlischen Nymphen (Apsaras) der Hindu-Mythologie waren Schwanenmädchen.
Aus dem Sanskrit übersetzte kalmückische Geschichten von den Siddhi Kur machten Krishna zu einem Schwanenritter, welcher der Dreifachen Göttin in ihrer Gestalt als drei Milchmädchen, Töchtern der Greisin (Kali), den Hof machte.
Kali oder Kauri wurden zur Walküre Kara, die mit ihren Schwanenfedern über das Schlachtfeld flog und Zauberformeln sang, um des Feindes Stärke zu brechen.

 
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Die Sagen betonen, daß Walküren/Schwanenfrauen einem Mann, der ihnen das Schwanenfederkleid gestohlen hatte, jeden Wunsch erfüllen mußten bzw. diesen liebten.
Schwanenmädchen und Schwanenritter aus der alten Religion waren im europäischen Sagengut durch die ganze christliche Ära hindurch wohlbekannt.
Ein legendärer Ritterorden, der für den Gralstempel und bedrohte Frauen kämpfte, behauptete, von einem göttlichen Schwanenhelden abzustammen. Die Familien Gelder und Cleve führen einen Schwan in ihren Wappen, zu Ehren ihres Ahnen dem "Ritter des Schwanes, Diener der Frauen".  Dieser legendäre Ritter wurde manchmal Lohengrin, der "von dem Berg kam, wo Venus im Gral lebt", genannt und war wie der britische Held Lancelot-Galahad ein Retter der Frauen. Seine Funktion war es, Frauen zu retten, die durch die neuen patriarchalen Gesetze benachteiligt wurden.
- B.G. Walker-Das geheime Wissen der Frauen -




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